Das WM-Viertelfinale 1986 zwischen den Mitfavoriten Brasilien und Frankreich gilt als eines der besten Spiele der Turniergeschichte. Die dramatischen 120 Minuten plus Elfmeterschießen im Detail.
Brasilien: Carlos – Josimar, Julio Cesar, Edinho, Branco – Alemao, Elzo, Junior (91. Silas) – Socrates – Muller (72. Zico), Careca
Frankreich: Bats – Bossis – Amoros, Battiston, Tusseau – Giresse (84. Ferreri), Fernandez, Tigana – Platini – Rocheteau (100. Bellone), Stopyra
ANPFIFF
2. Brasilien beginnt hier aktiver und lässt den Ball schön durch die eigenen Reihen laufen. Frankreich kriegt aber immer wieder einen Fuß dazwischen.
3. Die Franzosen lassen sich auch nicht lange bitten. Julio Cesar kann Platini nach einem Doppelpass mit Giresse im Strafraum noch rechtzeitig vom Ball trennen, Amoros’ Nachschuss aus der zweiten Reihe verpasst das kurze Eck nur knapp.
5. Auch Alemao probiert sich per Fernschuss – weit drüber.
7. Während sich die Brasilianer in ihren Vorträgen meist etwas verkünsteln, greift Frankreich geradliniger und schnörkelloser an. Auf diese Weise macht der Europameister den gefährlicheren Eindruck.
8. Traumtorschütze Josimar geht erstmals in den gegnerischen Strafraum, bleibt jedoch zwischen zwei Verteidigern hängen.
10. Frankreich gefällt auch durch die defensive Raumaufteilung. Brasilien hat da noch Luft nach oben, sodass Junior Giresse nach Rocheteaus Steilpass foulen muss.
11. Amoros prüft Carlos diesmal sogar aus über 30 Metern. Der Rückhalt der Selecao muss nachfassen.
12. Das Kombinationsspiel der Brasilianer ruckelt bisher ein wenig. Mittelstürmer Careca zieht in einem aussichtsreichen Konter daher selbst ab – eher die falsche Entscheidung.
14. Allmählich findet Brasilien zu seiner Balance, die Mannschaft von Tele Santana agiert offensiv wie defensiv mehr als Einheit.
15. Die größte Chance des Spiels! Careca spielt Socrates frei, der links im Strafraum mit dem schwächeren linken Fuß an Bats scheitert. Socrates setzt aber nach und wiederum Careca ein, gegen den Bats beim Herauskommen ebenfalls ein gutes Timing beweist.
16. Socrates wird jetzt immer aktiver und leitet die nächste Schusschance durch Muller ein. Kein Problem für Bats.
17. Brasilien kombiniert sich traumhaft zur Führung! Junior und Muller beschleunigen per doppeltem Doppelpass durchs Zentrum, am Ende steht Careca links im Strafraum völlig blank – und vollendet eiskalt mit dem ersten Ballkontakt.
19. Aus dem Nichts fiel das 1:0 nicht, und auch jetzt bleibt die Selecao am Drücker. Frankreich muss sich wieder steigern.
20. Schönes Zuspiel von Stopyra in den Strafraum zu Rocheteau, aber Julio Cesar ist bisher nahezu überall.
21. Die Franzosen kommen der Bitte nach Steigerung nach. Giresse löst sich durch einen kurzen Antritt und schießt aus der zweiten Reihe drüber.
23. Es ist ein kurzweiliges Wechselspiel in Guadalajara, eine wirklich dominante Phase hatten aber erst die Brasilianer. Sie konnten sie veredeln.
25. Eigentlich hat Brasilien Frankreich gerade gut im Griff, dann aber eröffnet sich Amoros der völlig verwaiste rechte Flügel. Schlussmann Carlos zögert im Fünfer gegen Rocheteau, einmal mehr muss Julio Cesar klären. Kurzzeitig lag Brasiliens erstes Gegentor bei dieser WM in der Luft.
28. In diesen Minuten haben die Franzosen viel Ballbesitz, Brasilien lässt seinen Gegner auch ein Stück weit kommen und lauert auf Konter.
30. Hand? Careca lässt links im Strafraum Battiston hinter sich, bleibt dann aber an Bossis hängen, beziehungsweise augenscheinlich an dessen ausgestrecktem Arm. Ein Elfmeterpfiff bleibt aber aus. Viel Glück für Frankreich.
31. Tigana, Platini und Giresse kombinieren den Ball fein in den brasilianischen Sechzehner, wo Josimar vor Stopyra am Ball ist.
33. Pfosten! Careca setzt sich im Konter gegen Bossis durch und spielt den Ball scharf in die Mitte, wo Muller herangestürmt kommt und aus schwierigem Winkel die Torstange trifft. Wenige Zentimeter fehlen zum 2:0.
34. In vielerlei Hinsicht ist das Spiel ziemlich ausgeglichen, vor den Toren wird die Selecao aber wesentlich gefährlicher. Careca macht dabei den Unterschied – hätte Brasilien so einen Stürmer mal vor vier Jahren gehabt.
35. Gute Freistoß-Position für Frankreich, doch Platini hebt die Kugel harmlos in die Mauer.
37. Das Tempo von Careca und Muller macht die brasilianischen Umschaltmomente brandgefährlich.
39. Einerseits mag man sich Careca in die Mannschaft von 1982 wünschen, andererseits wirkt dieses Team nun wesentlich ausbalancierter und kontrollierter – auch ohne den nicht ganz fitten Zico, der noch auf der Reservebank sitzt.
41. Platini beschenkt sich selbst! Frankreich kombiniert sich auf dem rechten Flügel durch, ehe Edinho Rocheteaus Flanke abfälscht. Carlos geht erneut nicht entschlossen genug in Richtung Ball, der so bis an den zweiten Pfosten zu Platini durchhoppelt, wo dieser an seinem 31. Geburtstag aus spitzem Winkel ins verwaiste Tor einschiebt.
42. So richtig hatte sich Brasiliens erster Gegentreffer bei der WM 1986 gerade nicht angedeutet.
43. Die Selecao ist ein wenig perplex, kann sich aber auf Abwehrchef Julio Cesar verlassen, der Rocheteaus nächste Hereingabe abfängt.
HALBZEIT
Gut zehn Sekunden zu früh pfeift der rumänische Schiedsrichter Ioan Igna zur Pause. Das Viertelfinal-Highlight zwischen Brasilien und Frankreich wird den hohen Erwartungen bislang gerecht, so ganz spiegelt der 1:1-Pausenstand die Kräfteverhältnisse aber nicht wider. Die Selecao war im letzten Drittel speziell durch Careca gefährlicher, hätte nach ihrer Führung einen Elfmeter kriegen können und traf zudem den Pfosten. Durch Platinis Ausgleich bleibt alles offen.
47. Die zweite Hälfte beginnt etwas gemächlicher – mit mehr Ballbesitz für Frankreich.
48. Junior stellt Bats mit einem Fernschuss vor kleinere Probleme.
50. Bats ist auch bei einem Freistoß von Socrates aus anspruchsvollem Winkel gefordert. Er entscheidet sich für eine sehenswerte Flugeinlage. Fraglich, ob sie nötig war.
52. Nach einem Abstimmungsfehler in der brasilianischen Hintermannschaft fällt der Ball Rocheteau vor die Füße, der aus der Drehung auch die Franzosen im zweiten Durchgang in der Gefahrenzone anmeldet. Der Flachschuss geht ein Stück vorbei.
53. Das Spiel nimmt beiderseits wieder Fahrt auf.
55. Nach wie vor ist nun Frankreich die etwas aktivere Mannschaft, die sich geduldig durchzukombinieren versucht. Gefahr entsteht allerdings nach einem Freistoß: Stopyra köpft drüber.
56. Josimar setzt nach einem Antritt zum nächsten Traumtor an, trifft die Kugel aber nicht sauber. Ein Kullerball.
57. Auch der omnipräsente Alemao scheitert per Fernschuss.
59. Die Selecao sucht ihr Heil aktuell überwiegend in Gegenstößen, bekommt den inzwischen besser bewachten Careca aber noch nicht richtig eingesetzt.
60. Der Einfluss der beiden Zehner Socrates und Platini ist überschaubar. Frankreichs Torschütze zieht mal aus der zweiten Reihe ab, wird aber geblockt.
61. Auch nach einer Ecke kommt Platini zum Abschluss, der Ball zischt am langen Eck vorbei. Und Platini regt sich auf.
62. Man muss die Spielmacher nur kritisieren: Socrates setzt per Steilpass Muller ein, der von links in die Mitte gibt. Dort foult Careca Tusseau jedoch offensiv. Dass Muller mal links auftaucht, liegt auch daran, dass Frankreichs Trainer Henri Michel den laufstarken Fernandez mehr auf Brasiliens rechte Seite beordert hat.
64. Brasilien drückt Frankreich mal wieder geschlossen hinten rein, ehe Mullers Linksschuss misslingt.
65. Tigana läuft nach einem starken Ballgewinn durch, kommt etwas zufällig noch mal an das Leder und taucht plötzlich frei vor Carlos auf. Erschrocken zögert der Allrounder zu lange mit dem Abschluss, der zudem viel zu mittig kommt. Diesmal verhält sich aber auch Carlos gut. Da war viel mehr drin!
66. Auf der Gegenseite wehrt Bats Juniors nächsten Fernschuss nach vorn ab. Die Partie wird wieder richtig, richtig unterhaltsam. Das nächste Tor könnte auf beiden Seiten fallen.
68. Frankreich macht vieles gut, sucht allgemein aber nach der Durchschlagskraft. Einen Careca haben Les Bleus nicht. Bei Brasilien machen sich Zico und Silas für eine Einwechslung bereit.
71. Latte! Careca geht nach Josimars Flanke von rechts dynamisch zum Kopfball hoch, fabriziert jedoch “nur” den zweiten brasilianischen Alu-Treffer. Es könnte längst auch 2:2 stehen. Mindestens.
72. Josimar beschleunigt und spielt im Zentrum Alemao an, in dessen Schuss sich Bossis wirft.
72. Unter großem Jubel wird Zico eingewechselt, für Muller. Silas kommt noch nicht.
73. Während Brasilien phasenweise wieder eine andere Zielstrebigkeit entwickelt, gibt es nun Pfiffe von den Rängen für Frankreich, das in Ballbesitz schon sehr vorsichtig und zögerlich agiert.
74. Elfmeter für Brasilien! Branco beschleunigt, spielt ab, läuft weiter und wird von Zico mit einem herrlichen Außenrist-Steilpass in den Strafraum geschickt. Dort umkurvt er Bats, der Branco von den Beinen holt.
75. Bats bügelt seinen Fehler direkt aus! Nachdem im Achtelfinale gegen Polen sowohl Socrates als auch Careca einen Elfmeter verwandelt haben, übernimmt ausgerechnet Zico, der mit seinem erst zweiten Ballkontakt schwach und halbhoch nach rechts schießt. Bats hat die Ecke – und daher auch den Ball. Tigana klärt den Abpraller.
77. Bossis treibt den Ball, wird nicht richtig angegriffen und entscheidet sich für einen Fernschuss. Kein Problem für Carlos.
78. Frankreich versucht, den Rückenwind mitzunehmen. Amoros bricht rechts durch und hat im Strafraum zwei ungedeckte Anspielstationen, er flankt jedoch so, dass Carlos die Kugel abfangen kann.
79. Gefährlicher Fernschuss des starken Amoros in der Folge eines Freistoßes. Viel fehlt nicht.
81. Jetzt greift Brasilien geduldiger an, bekommt den Ball im Strafraum zu Zico. Dem merkt man seine mangelnde Fitness und Agilität aber an.
82. Careca! Der Torschütze steht nach einem versuchten Doppelpass mit Zico etwas unverhofft vor Bats und trifft den Ball nicht richtig, sodass Frankreichs Keeper parieren kann. Die Selecao lässt eine weitere riesige Chance ungenutzt.
84. Längst wirkt dieses Viertelfinale wie ein Schwergewichtskampf in den späten Runden. Jedem ist irgendwie alles zuzutrauen. Giresse jetzt aber nicht mehr – für ihn kommt Ferreri.
85. Der nächste Hochkaräter! Frankreich ist nach einem Seitenwechsel der Brasilianer nicht sortiert, Josimars Flanke findet den am Fünfer freistehenden Zico. Dessen nicht übermäßig platzierten Kopfball pariert Bats stark, der mittlerweile eindeutig zu den französischen Matchwinnern zählen würde. Kein Vergleich zu Jean-Luc Ettori 1982.
86. Nicht der erste wertvolle Ballgewinn des auffälligen Elzo. Bei den Franzosen überragt der vielseitige Amoros.
86. Bossis taucht links im brasilianischen Strafraum auf und ist nach Rocheteaus Zuspiel ziemlich frei. Carlos eilt übermütig aus seinem Kasten, Bossis spielt an ihm vorbei in die Mitte – wo erneut Elzo klärt. Wer schießt das 2:1?
88. Careca weicht im zweiten Abschnitt immer wieder auf den linken Flügel aus, wo er jetzt beschleunigt. Battiston weiß sich nur mit einem Foul zu helfen.
89. Insgesamt waren seit dem Seitenwechsel die Franzosen etwas überzeugender, die besseren Chancen hatte aber erneut Brasilien, das der Entscheidung vor einer drohenden Verlängerung gefühlt näher ist.
90. Eine Hereingabe von links kommt bis rechts in den französischen Strafraum durch, wo Junior heranstürmt und beim Abschluss volles Risiko geht. Nicht schlecht, aber vorbei.
VERLÄNGERUNG
Und das war die vorerst letzte Chance eines absoluten Fußball-Spektakels. Mindestens alle neutralen Zuschauer freuen sich aber auf 30 Minuten Nachschlag, die für die Selecao durchaus vermeidbar gewesen wären.
91. Bei den Brasilianern ist jetzt Silas für Junior dabei – ein eher offensiv angehauchter Wechsel.
93. Die Mannschaften greifen wechselweise an, inzwischen auch Brasilien etwas gemächlicher. Das Spiel dauert in dieser Hitze ja schon eine ganze Weile.
94. Silas führt sich ein. Erst durch einen schönen Doppelpass mit Elzo in den Strafraum, dann mit einem wilden Fehlpass, der die Szene zunichtemacht.
95. Unglaubliches Dribbling von Rocheteau durch die Mitte, vorbei an drei Brasilianern. Nicht aber an Julio Cesar, der sich in letzter Sekunde in den Schuss wirft. Auch Stopyras Nachschuss wird geblockt, von Branco. Was für eine Doppelchance für Frankreich!
96. Brasilien macht zu Beginn der Verlängerung den etwas besseren Eindruck, aber Frankreich hatte die große Gelegenheit.
98. Aktuell richten sich eher die Franzosen auf Umschaltmomente aus, immer wieder ist bei Elzo jedoch Endstation. Platini läuft sich ebenso fest wie zuvor auf der Gegenseite Zico.
99. Elzo mischt auch vorn mit und probiert es aus der zweiten Reihe. Drüber.
100. Bellone ersetzt Rocheteau positionsgetreu. Damit sind alle vier Wechsel-Optionen genutzt worden.
102. Die alternden Stars haben inzwischen mit den Bedingungen zu kämpfen, allen voran Socrates.
103. Silas ist noch frischer. Das zeigt sich auch, als auch er das Stilmittel Fernschuss wählt. Viel fehlt nicht.
104. Alemaos Flanke fällt knapp hinter der Latte aufs Tordach. Das wäre ein Ding gewesen.
105. Zwei Aufgaben für Bats: Erst pariert er Socrates’ zentralen Kopfball, dann fängt er Brancos Flanke ab. Die Selecao wirkt potenter und allgemein näher dran.
SEITENWECHSEL
107. Das große Hin und Her kann es nun gar nicht mehr sein. Die Mannschaften haben jetzt mehr Zeit für ihre Angriffe, zunächst Frankreich.
109. Stopyra fehlt die Kraft, um einen Kopfball nach Freistoß-Flanke wuchtig genug in Richtung Tor zu verlängern.
111. Konterchance für die Franzosen, doch Julio Cesar läuft Stopyra ab, ehe dessen Flanke zur Ecke geklärt wird.
113. Im Nachgang des Standards taucht Stopyra plötzlich brandgefährlich im Fünfer auf, dann ertönt jedoch ein Abseits-Pfiff.
114. Natürlich probiert es auch Brasilien weiterhin, Frankreich ist in dieser Phase aber wieder geradliniger in seinen Aktionen. Der Europameister bleibt auch defensiv geschlossener.
115. Alemao tritt mal an und prüft Bats aus der zweiten Reihe mit einem scharfen Schuss. Der französische Schlussmann macht ein großes Spiel.
116. Was für eine Szene! Frankreich kontert nach Brasiliens Ecke, Platini schickt Bellone aus der eigenen Hälfte auf Carlos zu. Dieser versucht den Joker, der ihn umkurven will, außerhalb des Strafraums zu Boden zu reißen, Bellone bleibt aber auf seinen Füßen – und ist doch so aus dem Tritt gebracht, dass er noch abgelaufen wird. Schiedsrichter Igna lässt aber einfach weiterspielen, keine Strafe für Carlos!
116. Unglaublich, im direkten Gegenzug trifft beinahe Brasilien! Careca tankt sich auf dem rechten Flügel durch und gibt scharf nach innen, wo der platte Socrates seine Beine wenige Meter vor dem Tor nicht rechtzeitig sortiert bekommt. Spektakuläre 30 Sekunden. Und viel Glück für Brasilien.
118. Wütende Angriffe der Franzosen auf der letzten Rille. Das war eine weitaus weniger brutale Szene als vor vier Jahren gegen Deutschland und Toni Schumacher, aber doch irgendwie vergleichbar. Bitter.
119. Fernandez’ Fernschuss landet fast im Oberrang.
120. Es ist so weit, Elfmeterschießen. Die vielleicht gerechteste, sicherlich aber auch ungerechteste Entscheidung nach diesen fesselnden 120 Minuten in Guadalajara. Brasilien wird anfangen.
ELFMETERSCHIEßEN
Socrates verschießt! Ein Versuch fast aus dem Stand, halbhoch nach links. Bats hat die Ecke und verhindert auch den Einschlag gegen Brasiliens anderen großen Star. Nicht gut geschossen.
Stopyra ist Frankreichs erster Schütze, er trifft hoch in die Mitte. Unhaltbar.
Alemao verwandelt platziert unten rechts, Bats war in der richtigen Ecke. Ganz wichtig für Brasilien.
Amoros tut es Alemao gleich, und auch für Carlos fehlt nicht viel. Weiterhin Vorteil Frankreich, und jetzt kommt Zico.
Auch Zico trifft unten rechts, Bats ist diesmal in die andere Ecke unterwegs.
Wieder Aufregung um Bellone! Der Linksfuß trifft den Pfosten, von dort prallt der Ball aber an Carlos’ Rücken – und von dort ins Tor. Schiedsrichter Igna gibt den Versuch als verwandelt.
Brasilien schickt ebenfalls einen Linksfuß an den Punkt, Branco verlädt Bats und versenkt die Kugel in der linken Torhälfte.
Platini schießt drüber! Ausgerechnet Frankreichs größter Name. Alles wieder ausgeglichen. Mehr Drama geht wohl nicht.
Julio Cesar an den Pfosten! Der starke Verteidiger geht volles Risiko und wird nicht belohnt. Frankreichs nächster Schütze hat das Halbfinale auf dem Fuß.
Fernandez ist der Held! Der am besten geschossene Elfmeter ins linke untere Eck sorgt für die Entscheidung. Frankreich ist weiter, Brasilien ist raus.
